Studieren mit einer Studienberechtigungsprüfung – was wird vorausgesetzt?
Zu aller erst muss man sich für eine bestimmte Universität entscheiden, an welcher man studieren möchte. Alternativ dazu kann es natürlich auch eine Hochschule oder ein besonderes Kolleg sein. Dazu muss man eine entsprechende vorherige Ausbildung vorweisen. Idealerweise bezieht sich diese schon auf den Schwerpunkt des angestrebten Studiums. Kann man dies nicht vorweisen, so muss man mit Prüfungen rechnen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass man österreichischer Staatsbürger ist. Um anzutreten, muss man mindestens 22 Jahre alt sein. Hat man bereits vier Jahre Berufsausbildung hinter sich, genügt ein Alter von 20 Jahren.
Wo darf man mit der Studienberechtigungsprüfung studieren?
Mit einer Studienberechtigungsprüfung kann man an einer Hochschule, einer Fachhochschule, eine Akademie, einem Kolleg und natürlich an einer Universität Studienlehrgänge absolvieren. Somit hat man Zugang zu der Form der Ausbildung, welche der Studienrichtung, die man zuvor angegeben hat, entspricht. Will man allerdings das Studium wechseln, ist dies nur mit großen Einschränkungen möglich. Es besteht keine Berechtigung für einen Beruf. Das bedeutet, dass eine Studienberechtigungsprüfung alleine keine Aufstiegschancen im täglichen Berufsleben verspricht.
Will man ein Ansuchen auf eine Studienberechtigungsprüfung stellen, so kann man das an der jeweiligen Universität oder Akademie einreichen. Die Studien Berechtigungsprüfung setzt sich aus fünf Prüfungen zusammen. Man muss einen vierstündigen Aufsatz über ein allgemeines Thema abliefern. Danach wird die Prüfung von einem bis drei gesetzlichen Pflichtfächern fortgeführt. Dazu kommen noch ein bis drei Wahlfächer.
Kann man sich für die Studien Berechtigungsprüfung vorbereiten?
Es werden Kurse und Lehrgänge angeboten, die sich darauf spezialisiert haben, sich auf diese Prüfung vorzubereiten. Meist finden diese an den Universitäten oder Einrichtungen für Erwachsenenbildung statt. Auch viele Volkshochschulen bieten solche Einrichtungen zur Vorbereitung an. Das WIFI bietet ebenfalls eine willkommene Alternative. Vor allem deshalb, weil jedes Bundesland in Österreich über eines verfügt und weil in speziellen Fällen diese Kurse gefördert werden.